Rarotonga 7.- 18.12, Los Angeles 19 - 21.12 und Heim

Montag, 13.12.2010

Von Christchurch nach Auckland und von dort in knappen vier Stunden nach Avarua, der Hauptstadt der Cook Inseln auf Rarotonga. Auf dem Flug von Neuseeland hierher ueberfliegt man die internationale Datumsgrenze und bekommt 23 Stunden geschenkt, die wir auf dem Weg nach Hause allerdings wieder einbuessen. Aber erstmal ist das eine super Sache. Nach einer kurzen Fahrt vom Flughafen zu unserer Unterkunft fuer die naechsten vier Tage konnten wir leider noch nicht viel sehen, da es schon dunkel war. Am naechsten Tag mieteten wir einen Motorroller. Nachdem Kai den schwierigen Fahrtest (100 Meter geradeaus - wenden und zurueck, wohlgemerkt ohne mich) bestanden hatte, fuhren wir 31 km und hatten Rarotonga einmal umrundet. Halt machten wir am wunderschoenen Muri Beach und gegen Mittag schlugen wir uns die Baeuche beim Inder voll.

ohne WorteMango Lassiesso lässt sichs leben

Rarotonga ist ein Paradies. Die Insel umgibt ein Riff, dadurch koennen die Wellen nicht direkt an den Strand kommen, so dass das Wasser kristallklar und ruhig ist. Das Innere der Insel ist sehr gruen und bergig. Mittlerweile sind wir seit einer Woche hier und von unserer anfaenglich eher bescheidenen Unterkunft in ein Hotel mit ehrlichen 3,5 Sternen umgezogen. Hier geniessen wir jeden Morgen ein tropisches Fruehstuecksbuffet, Tennis und vor allem eine Klimaanlage. Wir haben beschlossen, uns noch mal so richtig ordentlich zu erholen, um halbwegs fuer Deutschland geruestet zu sein, wo das Wetter ja ziemlich bescheiden sein soll.

 

So, nun sind wir mittlerweile seit über einem Monat im schönen Deutschland und der Vollständigkeit halber wird hiermit der letzte Blogeintrag geschrieben.

Nach dem herrlichen Rarotonga sind wir für zwei Tage ins verregnete Los Angeles geflogen. Die extrem gegensätzlichen Eindrücke muss man hier nicht mehr beschreiben. Die ruhige Idylle wandelte sich leider in nasskalte Stadthektik. Es regnete wirklich ununterbrochen. Das führte dazu, dass wir haupsächlich in großen Einkaufszentren unterwegs waren und Weihnachtsgeschenke kauften. Eine obligatorische Hollywoodtour im Regen machten wir auch noch.

Von Los Angeles gings dann nach London Heathrow und von Stansted aus sind wir mit vier Stunden Verspätung dann in Hahn angekommen, wo zum Glück Gerhard auf uns wartete und uns im Schneegestöber nach Hause ins Warme brachte.

Danke für´s Lesen und falls wir´s nicht persönlich gemacht haben vielen Dank für die vielen mehr oder weniger geistreichen Kommentare....

Kai Herzog und Mirjam Junkermann

 

Letzter Tag in Neuseeland 7.12.10

Montag, 06.12.2010

Miri freundet sich mit einem Delphin anMiri und Elena beim auf der Banks Penninsulabin da auf was getreten..

Nach den zwei entspannten Tagen in Methven verbrachten wir den folgenden Tag ueberwiegend im Auto. Ohne ein wirkliches Ziel im Kopf landeten wir auf der schoenen Strasse zum Arthurs Pass, die ueber die Southern Alps, die Hauptverbindungsstrasse zwischen der West- und Ostkueste ist (wenn man nicht die Zeit hat, einmal um die ganze Insel zu fahren). In Arthurs Pass selbst, einem 62 Einwohner Dorf, standen wir allerdings vor verschlossenen Tueren und da es anfing zu stuermen und zu regnen, beschlossen wir gleich wieder den Rueckweg anzutreten und landeten an diesem Abend in Springfield, einer kleinen und wirklich langweiligen Ortschaft, in den "Canterburry Plains".

Am naechsten Tag fuhren wir auf die "Banks Penninsula", eine Halbinsel suedlich von Christchurch. Wir landeten in einer sehr gemuetlichen Unterkunft, namens "Onuku" am A.... der Welt. Fast alle Leute blieben laenger als geplant, weil es einfach so entspannt dort war. Auch bei uns wurden aus einer Nacht drei und wir verbrachten viel Zeit mit Lesen und Faulenzen. Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes unternahmen wir einen Kayaktrip in der Hoffnung, die in der Bucht lebenden Hektordelfine, die kleinsten Delfine der Welt, die es nur in Neuseeland gibt zu Gesicht zu bekommen. Es kamen auch tatsaechlich immer wieder Delfine zu uns und alle waren total begeistert. Den Rest des Tages verbrachten wir mal wieder in der Haengematte und auf dem Sofa, so dass wir uns am naechsten Tag gut ausgeruht auf eine kurze Wanderung mit der netten Schweizerin Elena begaben.

Da wir noch nicht nach Christchruch wollten, verlaengerten wir unser Mietauto und fuhren in den einzigen Thermalbadeort der Suedinsel. Kurz nach unserer Ankunft in "Hanmer Springs" landeten wir auch gleich in den bis zu 41 Grad heissen Quellen und erholten uns von den anstrengenden vergangenen Tagen:). Abends trafen wir in unserer Herbege noch auf sehr nette Englaender und Philippinos mit denen wir gemeinsam ein Bierchen tranken.

Unsere letzte Station vor Christchurch war das Kuestenstaedtchen Kaikoura. Dort besichtigten wir eine Robbenkolonie. Von hier werden viele teure Bootsfahrten zur Beobachtung von Meerestieren angeboten, an denen wir jedoch nicht teilnahmen, so dass der Ort an sich weniger interessant fuer uns war. Auf unserer Fahrt nach Christchurch am naechsten Tag, wagte sich Kai mutig fuer einen paar Sekunden in den Pazifik.  

Dieser letzte neuseelaendische Blogeintrag kommt aus der Christchurcher Stadtbilbliothek. Es ist kurz nach neun und heute nachmittag fliegen wir nach Rarotonga. Neuseeland verabschiedet uns mit Kaelte und Regen, so dass wir uns umso mehr auf die hoffentlich warmen Cookinseln freuen, obwohl es natuerlich auch schade ist Neusseland den Ruecken zu kehren, da wir hier zwei unvergesslich schoene Monate verbracht haben. 

 

 

 

von Dunedin nach Methven 21.11. - 26.11.

Freitag, 26.11.2010

 

Moreaki3 FreundeSchafe mal andersElephant Rocks mit verstecktem MirileinFingerhut Plage die aber schoen aussiehtMt. CookLake Tekapoam Hooker Gletscher (Mt. Cook)Miri auf der Haengebruecke ist an ihrem umhaengegeldbeutel zu erkennen, den sie IMMER um sich traegtHooker GletscherDer

Von Dunedin gings immer am Meer entlang nach Norden. Bei Moeraki machten wir einen kurzen Zwischenstop und schauten uns die steinernen Riesenfussbaelle an, die am Meer lagen und von einer Aussichtsplattform aus konnten wir Gelbaugenpinguine und doesende Robben beobachten.Danach gings weiter zu unserem Ziel Oamaru.

In Oamaru hatten wir das Glueck, dass dort gerade ein Fest war. An der Hafenpromende fuehlte man sich ins 19. Jhd. zurueckversetzt, da alle Leute sich dementsprechend verkleidet hatten und viele alte Troedelsachen verkauft wurden. Wir goennten uns eine sehr leckere und teure Brotplatte mit Wurst, Lachs und Kaese und dazu ein leckeres Bierchen. Abends fuhren wir an die Kueste, um die kleinen Zwergpinguine zu beobachten. Die erste Dreiviertelstunde war nichts, aber als es dunkel war und wir schon wegfahren wollten, sahen wir eine Truppe Pinguine unter einem aufgebockten Boot stehen. Sie sind dann in Formation ueber die Strasse zu ihren verteckten Nestern gewatschelt. War ein lustiger Anblick, da sie an Land sehr tolpatschig sind.

Als naechstes sind wir durchs schoene MacKenzie Country nach Mount Cook gefahren. Vorbei am Lake Punakiki, der eine leuchtend tuerkise Farbe hat und so ein unglaubliches Panorama mit den dahinter liegenden schneebedeckten Bergen bildet. Unterwegs schauten wir uns noch die Elephant Rocks an, riesige Felsbloecke die auf einer Wiese rumliegen und die als Filmkulisse zu "Der Koenig von Narnia" genutzt wurden. In Mount Cook, das aus ein paar Hostels und Hotels besteht, haben wir mehrere Spaziergaenge unternommen. Der beste war der "Hooker Valley Track", der ueber mehrere Haengebruecken ging, bis man am tuerkisenen Hooker Lake die Aussicht auf den hoechsten Berg Neuseelands (3755) geniessen konnte. Und wir hatten die ganze Zeit auch noch super Wetter, strahlender Sonnenschein und wolkenloser Himmel.

Nach einer Nacht am wunderschoenen Lake Tekapo, sind wir nun in Methven, einem kleinen Nest in einem schoenen und billigen Hostel. Das Wetter ist immer noch super und ich war gestern abend wieder erfolglos angeln. Heute sind wir nach "Edoras" gefahren. Eine Filmkulisse im Herrn der Ringe. Vor allem eine, die man auch noch wirklich erkennt, da sie technisch nicht so veraendert wurde. Wir mussten auf dem Weg dorthin mehrere kalte, kleine Bergfluesse durchwaten und eine Kuhherde vertreiben, die unseren Weg versperrte. Miri ist vorgelaufen und hat die natuerlich harmlosen Kuehe mit den Worten "Ich bin der Tierarzt" vertrieben... 

Zurueck in unserer Herberge haben wir uns am Nachmittag dann auch erstmal schoen in Ruhe den 2. Herr der Ringe Teil angeschaut und uns gefreut, weil man wirklich viel wiedererkennen konnte.

 

von Arrowtown nach Dunedin 12.11. - 20.11.

Samstag, 20.11.2010

 Am Haynes See  Miri in Arrowtown, in der alten chinesischen Siedlung In ArrowtownBeim Wandern Miri in Te Anau. Der Wanderstock liegt jetzt bei uns im Auto rum.In Te Anau oder Kanada?Unser Ausflug zum Milford SoundKeaWasserfall in den CatlinsWindgebeutelder Wald Am Slope PointGelbaugenpinguinDas typische Neuseelandbild. Schafe, Schafe,...Albatross

Das naechste Ziel ab Queenstown war das kleine, charmante  Arrowtown, eine ehemalige Goldgraeberstadt. Dort machten wir viele schoene Walks entlang der Fluesse, die frueher von Goldgraebern belagert waren. Nuggets haben wir leider keine gefunden....

Danach ging's weiter nach Te Anau, einer winzigen Stadt am gleichnamigen See. Dort hatten wir ein urgemuetliches Hostel mit schoenen Blockhuetten und einer super Aussicht zehn Kilometer ausserhalb von Te Anau. Weils dort so gemuetlich war, sind wir auch drei Tage dortgeblieben. Die Landschaft besteht aus Waeldern, Bergen, Seen und wilden, klaren Fluessen. So, wie man sich eigentlich Kanada vorstellt. An einem Tag sind wir zur beliebtesten Sehenswuerdiogkeit Neusselands, dem Milford Sound, gefahren. War auch sehr schoen, zumindest das was wir sehen konnten. Denn es hat in Stroemen geregnet und durch die Nebelwaende konnte man leider nicht durchgucken.... So haben wir den angeblich so wunderschoenen Fjord leider kaum gesehen und die obligatorische Bootsfahrt war uns angesichts des sche... Wetters einfach zu teuer. Allerdings haben wir unsere ersten Keas auf der Fahrt zum Milford Sound gesehen. Das sind grosse, olivgruene Papageien, die extrem neugierig sind. Einer hat auf unserem Autodach gesessen und versucht durchs Fenster einzudringen.

Ich habe die Chance genutzt und bin nochmal zum Fliegenfischen an einem kleinen Fluesschen losgezogen. Fuers Abendessen hat's aber diesmal nicht gereicht...

von Te Anau gings immer weiter Richtung Sueden in die Catlins. Eine raue, windige, duennbesiedelte Kuestenlandschaft. Dort waren wir am Slope Point, dem suedlichsten Punkt auf der Suedinsel. Unterwegs haben wir viele Wasserfaelle, Robben und die seltenen Gelbaugenpinguine gesehen.

Vorgestern sind wir in Dunedin angekommen. Von dort aus ging's direkt weiter auf die Halbinsel Otago Peninsula, auf der wir Robben und sogar Albatrosse gesehen haben. Die Koenigsalbatrosse haben hier ihre einzige Brutkolonie auf dem Festland und es ist extrem beeindruckend, wenn die riesigen Voegel mit einer Spannweit von bis zu drei Metern an einem vorbeifliegen. Jetzt sind wir in Dunedin, einer huebschen Studentenstadt im Suedosten mit vielen alten Gebaueden. Es regnet schon den ganzen Tag und wir werden uns jetzt ein schoenes Restaurant suchen und ...

P.S. Alles Gute nachtraeglich zum Geburtstag liebe Mamas!

Von Whanganui nach Queenstown 30.10 - 11.11

Donnerstag, 11.11.2010

Im Abel- Tasman NationalparkNelson Lake Nationalpark am Lake Rototiti morgens fruehWestkuestePancake RocksKajak Tour. Miri war schon nass....Franz JosefFox GletscherAm Lake Matheson

Von Whanganui ging's weiter nach Wellington, ganz im Sueden der Nordinsel. Nachdem wir uns aufgrund meiner teilweise immer nocht recht bescheidenen Kartenlesekompetenz mal wieder ordentlich verfahren hatten, kamen wir etwas genervt in unserem Hostel an. Am naechsten Vormittag besuchten wir das "Te Papa" Museum, das angeblich beste Museum in Neuseeland. Es war auch ziemlich interessant, aber bereits nach guten zwei Stunden beschlossen wir, in der Stadt etwas Essen zu gehen und danach wiederzukommen, was wir nicht taten, sondern durch die Stadt bummelten.

Am naechsten Morgen standen wir puenktlich um 7 Uhr vor der Faehre, die uns in drei Stunden nach Picton an die Spitze der Suedinsel bringen sollte. Weiter ging es von dort in das beliebte Staedtchen Nelson an der Nordkueste, wo wir im urgemuetlichen "Bug" ein schoenes Zimmer bezogen und am naechten Morgen sogar selbstgebackenes Brot zum Fruehstueck geniessen durften. Viele Hostels in Neuseeland sind wirklich sehr schoen, so dass wir unser geliebtes "jucy mobil" nicht vermissen. Von Nelson ging es weiter an die Golden Bay. Zwischenstopp machten wir in einem Wald, welcher auch im Herr der Ringe Film vorkommen soll und bei den saubersten Quellen der Welt (steht im Reisefuehrer). Quartier bezogen wir an diesem Abend in einer eher etwas schaebigen Herberge in Takaka.

Von dort ging es am naechsten Morgen in den Abel Tasman National Park, in welchem wir eine wunderschoene Tageswanderung unternahmen. Mit dem Wassertaxi liessen wir uns an einer Bucht absetzen und marschierten ungefaehr 6 Stunden an der Kueste entlang zurueck zum Oertchen, in welchem wir geparkt hatten. Staendig mit dem schoensten Blick auf das Meer und kleine Inseln. Anschliessend fuhren wir noch ungefaehr eine Stunde zum Nelson Lakes National Park, wo sich einem, wie so oft in Neuseeland wieder einmal eine traumhaft schoene Kulisse bot. Frueh am naechsten Morgen versuchte Kai, den Sonnenaufgang ueber dem Rototiti Lake einzufangen, was ihm nicht ganz gelang, aber die Bilder sind trotzdem supergut geworden. Wir nahmen in einer netten, verlassenen Herberge ein zweites Fruehstueck zu uns und bekamen von der freundlichen Frau eine hausgemachte Mixtur gegen die laestigen Sandfliegen geschenkt, die hier oft zu Tausenden umherschwirren und vor denen wir seit Malaysia eine pansiche Angst entwickelt haben. Nach einer kurzen Runde durch den Wald fuehrte und eine etwas laengere Autofahrt nach Punakaiki. Entschaedigt wurden wir durch eine total gemuetliche Unterkunft an einem tollen Kuestenabschnitt.

Am naechsten Tag beschlossen wir nach fuenf Minuten im Auto eine spontane kurze Kajaktour zu unternehmen. Nach zehn Minuten lag ich bei dem Versuch aus meinem Kajak zu klettern, um es ueber eine flache Stelle zu ziehen, im Wasser. Dies fuehrte dazu, dass mich Kai ab sofort ueber jede seichte Stelle zerrte und ich gemuetlich sitzen bleiben konnte. Im Anschluss besichtigten wir die Pancake Rocks, Felsformationen, die aussehen wir gestapelte Pfannkuchen und eine sehr beliebte Touristenatrraktion sind. Es war auch ganz nett anzusehen, ausserdem sah man immer wieder Delfine in weiter Ferne. Am spaeten Nachmittag kamen wir im kleinen Ort Franz Josef an, von wo aus wir am naechsten Morgen den Franz Josef Gletscher besichtigten. Das war sehr beeindruckend. Nachdem wir an Gletschern Gefallen gefunden haben, gings dann auch am naechtsten Tag gleich weiter zum Fox Gletscher, der mindenstens genauso beeindruckend war. Am Lake Matheson wollten wir die Spiegelung des Mt. Cook mit der Kamera einfangen, waren aber leider zu spaet unterwegs, so dass uns der Wind die Sache zunichte gemacht hat. Die Wanderung um den See war aber trotzdem super. Danach setzten wir uns in ein Kaffee und schrieben Postkarten, die manche von Euch hoffentlich bald bekommen werden.

P.S. Lieber Papa, Kai und ich wuenschen dir alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag!! Wir werden heute Abend ein Glaesschen auf dich trinken.

Tongariro Nationalpark 29./30.10.

Montag, 01.11.2010

Das Fischen war uebrigends super, ich habe unser Abendessen gerettet und eine schoene Regenbogenforelle mit nach Hause gebracht und zum Ekel von zwei Franzosen im Hostel filettiert und gebraten....

Huka WasserfallMiri vorm Schicksalsbergder Weg durch die manchmal surreale Mondlandschaft

Am hoechten Punkt (ca. 2000 Meter)Picknick am Fluss....

So, morgens um 7.00 Uhr ging's los zum bekannten Tongario Crossing, die eine der schoensten Tagesrouten in NZ sein sollte. Und es war wirklich atemberaubend schoen. Gute 17 km durch vulkanisches Gelaende, am Fusse des bekannten Schicksalsberg (Herr der Ringe), vorbei an Stellen an denen heisser Schwefeldampf austritt, entlang an tuerkisfarbenen Seen und neben einem kleinen Gebirgsbach durch einen Wald. Und das alles bei stralendem Sonnenschein. Herz, was willst du mehr ?

Am naechsten Tag sind wir gute vier Stunden weiter Richtung Suedwesten zum Mount Taranaki gefahren, einem weiteren Vulkan. Der Weg dorthin heisst treffend "Forgotton World Highway" Am Strassenrand stand ein Schild, dass man die naechsten 150 Kilometer nicht tanken kann. Die manchmal unbefestigte Strasse fuehrte kurvenreich durch gruene Taeler und ueber viele Berge. Am Mount Taranaki angekommen war der allerdings so mit Wolken zugehangen, dass wir nicht warten wollten, bis sich das Wetter bessert, sondern wir sind weiter am Meer entlang nach Wanganui gefahren. Ein schoenes kleines Staedchen, in dem wir gerade in einem gemuetlichen Hostel sind. Wir waren gestern also den halben Tag im Auto unterwegs, was aber gar nicht so schlecht war, da wir beide Muskelkater von der Wanderung hatten....

 

Neuseeland ab dem 15.10

Donnerstag, 28.10.2010

Das dreckigste Auto, das wir je gesehen habenKai beim ArbeitenMiri bei ihrer Lieblingsarbeit: Charlie streichelnKai, Paddie und CharlieHeutige Aufgabe: Streichen und natuerlich Charlie streichelnKai beim Schweine fuettern jeden Morgen um halb achtRiesiger KauribaumLady Knox Geysir, Franz und Sissi

Park in RotoruaEin Bach mit BadewassertemperaturSuch den Kai

Jetzt sind wir schon seit zwei Wochen in Neuseeland und hatten seitdem so viel zu tun, dass wir keine Zeit zum Schreiben gefunden haben:). Die ersten drei Tage haben wir in Auckland verbracht. Mehr als ein Viertel der neuseelaendischen Bevoelkerung (ca 1,3 Millionen Menschen) lebt hier. Verrueckt irgendwie. Auckland ist eine schoene Stadt, es gibt viele interessante Geschaefte, schoene Cafes und wir haben unsere Zeit mit Rumlaufen und Umsehen verbracht. Ausserdem dachten wir, dass es doch mal ein schoner Spass waere "wwoofen" (willing workers on organic farms) zu gehen. Man kann freiwillig auf tausenden Bauernhoefen weltweit fuer freie Kost und Logis arbeiten. Nach einigen Stunden und mehreren erfolglosen Anrufen, bekamen wir eine Zusage von einer Farm ungefaehr 60 km suedlich von Auckland. Und zwei Tage spaeter waren wir auch schon auf "Te Kainga" einem Biobauernhof, der von Scottie und Jamie betrieben wird. Beide 33 Jahre und zwei ganz unterschiedliche Charaktere. Noch dazu gehoert haben Jamies Mutter Cherry, die uns ordentlich gemaestet hat, ihr verlobter Bob, der uns mit vielen Reisentipps versorgt hat und Julia, der Verlobten von Jamie. Wir haben sechs lustige Tage auf der Farm verbracht. Ein normaler Arbeitstag sah ungefaehr so aus: 7 Uhr Aufstehen, 7:30 zum Schweine fuettern, danach in den Kuhstall, Kai musste hier immer den Boden mit einem Schlauch abspritzen, ich hab aufgepasst, dass er nichts verkehrt macht, danach mit der Spitzhacke auf eines der vielen Felder, um die ungeliebten schottischen Disteln auszuhacken. Nebenbei haben wir noch eine halbe Scheune gestrichen, eine Graswiese angepflanzt und einen mit Rattensch... verdreckten Schuppen ausgemistet. Bis auf diese letzte Taetigkeit hat eigentlich alles Spass gemacht. Kai und ich waren normalerweise mit Charlie (dem weissen Hund) unterwegs, der uns vor den Schafen beschuetzt hat und mit Mr. T (dem dreckigsten Auto, das ich je gesehen habe). Tot gearbeitet haben wir uns nie, wie man auf den Bildern sehen kann. Kai hat auch bei einem Touch Rugby Spiel mitgemacht. Touch Rugby bedeutet, dass man sich nicht umrempelt, sondern sobald man beruehrt wird, den Ball hinlegen muss. Seine Mitspieler und der Schiedsrichter haben ihm ruehrend versucht die Regeln beizubringen und nach einer Weile hat er sich auch ziemlich gut geschlagen und wurde sogar fuer seine Laufleistung gelobt. Die Woche ging schnell vorbei und wird uns in sehr guter Erinnerung bleiben. Mit dem Bus ging es dann wieder zurueck nach Auckland, wo wir unseren Mietwagen abgeholt haben, der etwas alt ist, aber uns schon die ersten tausend Kilometer prima durch Neuseeland gefahren hat. Wir besichtigten zuerst den "Waipoua Kauri Forest", einen Wald mit gewaltigen Kauribaumen an der Westkueste noerdlich von Auckland und fuhren am Tag darauf entlang der Ostkueste wieder Richtung Sueden, durchquerten Auckland erneut und landeten in Rotorua, einiger unglaublichen Gegend. Ueberall dampft und brodelt es aus dem Boden und es riecht oft unangenehm nach Schwefel. Wir uebernachteten in einem sehr gemuetlichen Hostel und besichtigten am naechsten Tag das Waiotapou Therman Wonderland, in dem heisse Quellen, brodelnde Schlammloecher und ein Geysir zu bestaunen waren. Wir waren wirklich fasziniert. Noch besser wurde es als wir auf der Weiterfahrt einen abgelegenen Bach fanden, in dem man laut Reisefuehrer ein kostenloses Thermalbad nehmen konnte. Gespannt testeten wir die Temperatur, um uns gleich darauf in unsere Badesachen zu schmeissen und das fast heisse Wasser genossen.

Heute fuehrte uns unser Weg von Rotorua zum Lake Taupo. Am Vormittag besichtigten wir die beeindruckenden Huka Falls. Laut Informationstafel stuerzen hier ungelogen 200.000 Liter Wasser pro Sekunde hinunter (Bild wird nachgeliefert). Jetzt sind wir in Turangi, unserem Ausgangspunkt fuer eine der schoensten Tageswanderungen Neuseelands den "Tongariro Crossing", den wir morgen in Angriff nehmen wollen. Die Gegend ist ein El Dorado fuer Fliegenfischer und ich muss wohl nicht erwaehnen mit was Kai gerade beschaeftigt ist:)...

Ganz liebe Gruesse an die Famile und Freunde, wir denken oft an euch und vielen Dank fuer die lieben Kommentare ueber die wir uns immer riesig freuen!!!

Endstation Cairns 08.10. - 14.10

Donnerstag, 14.10.2010

Josephine FallsMiri macht ne PauseCape Tribulation BeachMogli im Daintree Nationalpark Wo ist Miri?Tauchen am Great Barrier ReefDer FroschkoenigFischFischFisch

Von Ingham gings weiter zu den Josephine Falls, die wir gerade noch vor Einbruch der Daemmerung erreichten. Kai nahm noch ein kurzes, kuehles Bad bevor wir in Babinda einen kostenlosen Stellplatz fanden. Zur Abwechslung ass Kai an diesem Abend mal ein Kaenguruh Steak. Ihm schmeckte es gut, ich fand es nicht schlecht, aber wenn man beim Essen allzu sehr an das Tier denkt, das man gerade verdrueckt, schmeckt es halt irgendwie nicht mehr ganz so gut. Den Rest verschenkten wir an unsere Nachbarn, die ordentlich drauflos mampften. Am naechsten Morgen statteten wir den "Babinda Boulders" einen Besuch ab. Es handelt sich hierbei um riesige Felsbrocken am Rand eines reissenden Flusses. Nach einem kurzen Spaziergang, einem ausfuehrlichen Schwaetzchen mit den Pause machenden Landschaftspflegern (Australier sind die Meister des small talk) und Kais obligatorischem Bad im Fluss entschieden wir, nicht den direkten Weg nach Cairns schnurstracks Richtung Norden zu nehmen, sondern nach Westen in die "Atherton Tablelands" abzubiegen, was sich als gute Entscheidung herausstellte. Nachdem wir den Seen Eachem und Barrine einen kurzen Besuch abgestattet hatten, in denen Kai, wie sollte es anders sein, mal wieder schwimmen ging, assen wir in dem unter Denkmalschutz stehenden Dorf Yungaburra in einem alten Motel, das an einen Westernfilm erinnerte, zu Mittag. Weiter ging es auf einer Parallelstrasse zur Kueste durch wenig touristisches Hinterland Richtung Norden. Gelandet sind wir an diesem Tag auf einem kleinen Campingplatz in "Newwell Beach", einem winzigen Ort noerdlich von Cairns. Getroffen haben wir abends am Grill den Australier Johnny, der seit zwei Jahren durch Australien reist und gerne in Amsterdam mal einen Joint rauchen will...

Am naesten Morgen stand der Besuch der beruehmten und laut Reisefuehrer beeindruckenden Schlucht im Regenwald "Mosman Gorge" an. Busseweise wurden Touristen, darunter auch wir, angekarrt. Fazit: Das Gebiet ist eine einzige Baustelle und fast alle Wege sind gesperrt. Aber wir waren zumindest einmal dort:). Ausserdem hatten wir an diesem Tag noch viel vor, so dass wir frueher die Fahrt zum Cape Tribulation (Kap des Truebsahls) antreten konnten. Captain Cook lief hier mit seiner Endavour auf Grund, deshalb der Name. Mit der Faehre ueber den Daintree River und auf einer Roedelstrecke durch den Regenwald erreichten wir den wunderschoenen Cape Tribulation Beach. Dort trifft der Regenwald aufs Meer. Es war nur leider unertraeglich heiss und schwuel, so dass wir etwas schlapp durch die Gegend liefen. Wir machten noch einen Spaziergang ueber einen Bohlenwanderweg durch einen Mangrovenwald und traten die Fahrt Richtung Sueden an. Zuvor musste ich Kai, der mittlerweile ausgesprochen gerne "auf m Bock sitzt", wie wir so schoen sagen, davon abbringen, doch noch weiter Richtung Norden zu fahren. Cape Tribulation ist somit der noerdlichste Punkt unserer Route. Nach einer malerischen Fahrt auf dem Kuestenhighway, fanden wir einen schoenen Campingplatz direkt am Meer in Palm Cove.

30 km trennten uns am naechsten Tag nur noch von Cairns. Auf der Fahrt dorthin machten wir einen Abstecher nach Kuranda, das besonders fuer seinen Markt sehenswert sein soll. Es ist ein Ort mit vielen Touristen, die von Cairns einen Tagesausflug hierher machen und ganz nett. Wie so oft gibt es auch hier einen tollen Wasserfall (Barren Falls), den wir uns natuerlich ansahen. Auf dem Weg dorthin ueberraschte uns mal wieder ein Regenschauer. Obwohl hier im Moment noch Trockenzeit herrscht, regnet es so oft, wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Am Nachmittag erreichten wir Cairns, suchten uns einen Campinplatz und trafen uns gegen Abend mit Susie, Phillip und Julian. Cairns ist eine nette, von Touristen bevoelkerte Stadt mit einer schoenen, grossen, kuenstlich angelegten Lagune in der man schwimmen kann. Im Meer ist das aufgrund von Quallen und Krokodilen nicht so empfehlenswert.

Traurigerweise mussten wir nach guten 5300 Kilometern unser liebgewonnenes Reisegefaehrt abgeben, was uns beiden ein paar kleine Traenchen in die Augen trieb....Am naechsten Tag machten wir einen Ausflug zum Great Barrier Riff zum "Schnuppertauchen" und Schnorcheln. Das war super, aber leider haben wir keine Delphine, Haie, Rochen oder Schildkroeten gesehen. Die Farbe des Wassers, die vielen Fische und die Korallen waren sehr beeindruckend. Den letzten Tag haben wir nichtstuend und entspannend in einem schoenen Hotel verbracht. Danach gings ab zum Flughafen Richtung Auckland.

 

 

Kilometerstand: 4300 29.09. - 07.10

Donnerstag, 07.10.2010

Hinchinbrook National ParkPossum einsamer Strand zufaellig am Highway entdeckt unser BesenstielWhitehaeven Beachebenfalls Whiteheaven Beach bei schlechtem WetterKai, Julian und Christopher in sexy QuallenabwehranzuegenKrabbenarmee von Soldiercrabsgute TruppeAftersailpartyWallamann Fall3 Voegel

Obwohl der Highway, der die Ostkueste entlangfuehrt, nicht wirklich stark befahren ist, landeten wir auf der Strecke von Hervey Bay nach Rockhampton (der Rinderhauptstadt Australiens) zum ersten Mal in einem ordentlichen Stau. Ein netter Soldat erklaerte uns, dass wir mit ca. 6 Stunden Wartezeit zu rechnen haetten. Wir versuchten uns daraufhin in alle moeglichen Himmelsrichtungen einen Weg um den Stau herum zu bahnen, was vor einem Weidezaun, der Schranke einer Salzfabrik und einer weiteren unpassierbaren, weil ueberschwemmten Strasse, endete. Nach ungefaehr zwei Stunden gaben wir auf und stellten uns auf einen Parkplatz, kochten Gnocci mit Sosse und sahen uns einen Film mit Jean Claude Van Damme an. Gegen Abend hofften wir, dass der Stau sich aufgeloest hatte, es sah auch ganz danach aus, aber letztendlich brauchten wir 2 Stunden fuer drei Kilometer. Nach einem kurzen Snack bei Mac Donalds suchten wir uns eine schoene Strasse in Rockhampton, wo wir parkten und die Nacht verbrachten (wir hatten schon schoenere Stellplaetze, aber das war uns um kurz vor Mitternacht egal).

Am naechsten Tag fuehrte uns unser Weg weiter auf dem Highway Richtung Norden. Kai ass ein leckeres Steak in einer kleinen verschmuddelten Bude, was aber ziemlich lecker war und als Tipp in unserem Reisefuehrer steht. Es scheint, als haben ihm die ganzen Kuehe, die hier ueberall wohnen, ziemlich Appetit gemacht, denn er hat mittlerweile schon ordentlich viele Steaks verdrueckt. Unser Ziel heute war der "Hillsborough National Park". Ein, wie sich herausstellte, sehr schoenes Fleckchen (siehe Bilder). Wir uebernachteten auf einem schoenen Campingplatz direkt am Strand. Dort lernten wir auch Susie und Philipp aus Stuttgart kennen, mit denen wir die naechsten Tage weiterreisten. Kurz vor Sonnenuntergang und kurz nach Sonnenaufgang konnte man angeblich, wenn man Glueck hatte, Kaengurus und Wallabys am Strand sehen. Diese Information fuehrte dazu, dass, als ich am nachsten Morgen gegen sechs aufwachte, Kai schon nicht mehr neben mir lag, sondern schon auf Beobachtungsposten am Strand war. Gegen 6:15 war ich ebenfalls unterwegs und begegnete Susie und Philipp. Hier ticken die Uhren irgendwie anders. Am Strand sahen wir keine Kaengurus, dafuer aber mitten auf dem Campingplatz. Nach einer kurzen Buschwanderung verliessen wir den Hillsborough National Park und machten uns auf nach Airlie Beach. Den Nachmittag verbrachten wir damit, unzaehlige Reisebueros abzuklappern, um ein bezahlbares Angebot fuer eine Segeltour in die "Whitsunday Islands" zu ergattern. Dies gelang uns auch mehr oder weniger gut. Gemeinsam mit Susie und Philipp buchten wir eine dreitaegige Segeltour, die am naechsten Tag starten sollte. Wir freuten uns. Abends goennten wir uns spontan wieder einen Aufenthalt auf einem netten Campingplatz, wo wir den Abend mit netten anderen Campern verbrachten und Reiseerlebnisse austauschten. Ausserdem lernten wir ein weiteres, uns bislang unbekanntes Tier kennen, das in der offenen Campingkueche auf einem Balken sass und das Treiben unter sich beobachete. Nach langen Diskussionen, um was fuer ein Tier es sich genau handelte, konnte dank eines Tierbestimmungsbuches eindeutig festgestellt werden, dass es sich um ein Possum handelte.

Am naechsten Nachmittag betraten wir mit einer Gruppe von 24 gutgelaunten Passagieren die "Broomstick" (Besenstiel) unser Segelboot. Bei grauem Himmel, aber dafuer ordentlich Wind segelten wir mit 14 Knoten und extremer Schieflage zu den Whitsunday Islands. Das war ein tolles Erlebnis mit vielen Highlights. Besonders die schoenen Straende, das Schnorcheln, atemberaubende Sonnenuntergaenge und das Segeln an sich werden uns in Erinnerung bleiben. Der Goon-Verbrauch (billiger Kopfwehwein aus einem Karton) war erstaunlich....

Weiter gings nach Townswille, eine eher uninteressante Stadt. Mit der Faehre setzten wir ueber nach Magnetic Island, einer schoenen, kleinen Tropeninsel. Wir verbrachten den Tag mit Schwimmen, Wandern, Busfahren und am Strand rumhaengen.Extrem gewoehnungsbeduftig sind das sehr heisse und feuchte Klima und die damit verbundenen extrem beisswuetigen Moskitos, die schlimmer als in Asien sind.

Heute haben wir den Wallamann Wasserfall besichtigt, der mit guten 270 Metern der hoechste einstufige Wasserfall Autraliens ist. Unterwegs sind wir noch in einem glasklaren Fluss schwimmen gegangen. Im Moment sind wir in einem Internetcafe in Innisfail und da wir noch in den 20 Kilometer entfernten Josephine Falls ein erfrischendes Bad bei den herrschenden tropischen Temperaturen nehmen wollen, verabschieden wir uns an dieser Stelle erstmal...

von Byron Bay nach Hervey Bay 20.09 - 29.09

Mittwoch, 29.09.2010

 Ein schoener Platz zum SchlafenAustralische Amsel:)Aufmerksamer BeobachterAntarktische Buchen im Springbrook National ParkMiri im Sprinbrook National ParkGlasshouse mountainsKai beim Whalewatching:)...Atemberaubend...

Zwischen unserem letzten Blogeintrag und heute liegen neun Tage. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Wir sammeln im Moment so viele Eindruecke, dass es manchmal schon schwer faellt zu sagen, was man vor zwei Tagen gesehen hat. Von Byron Bay fuehrte uns unser Weg in den Springbook National Park. Auf ca. 1000 Metern gab es dichten Regenwald und es war so neblig, dass eine ganz besondere Atmosphaere wie im Maerchenwald herrschte.

Von der unberuehrten Natur ging es weiter in die Zweimillionenstadt Brisbane. Was dort auffiel, waren die vielen dicken Australier, die man an der Kueste ueberhaupt nicht sieht. Ansonsten ist Brisbane halt eine grosse Stadt. Unser Auto haben wir dort in der Werkststatt getauscht, da unsere Klimaanlage kaputt war und sie das passende Teil zum Reparieren nicht da hatten. War aber gut so, denn unser neues Mobil hat einen Aufsatz auf dem Dach, in dem man schlafen kann.

Von Brisbane aus gings immer Richtung Norden nach Beerwah in die Glas House Mountains. Tolle Landschaft. Morgens machten wir eine Tour zum Kondalilla Wasserfall, was wirklich sehr schoen war. 

Jetzt sind wir in Hervey Bay, einer kleinen Stadt "gegenueber" von Fraser Island. Wir haben 3 Tage in einem sehr schoenen Backpacker mit Tennis und Whirlpool verbracht. Gestern waren wir auf einer Whalewatching Tour und haben ca. 15 Buckelwale, einen Hammerhai und Delfine gesehen. Gerne haetten wir auch Fraser Island besichtigt, aber leider waren die Touren so teuer (ca. 300 Euro fuer eine Nacht Zelten auf der Insel), dass wir unser Geld in Alkohol investiert haben:)....

In jedem australischen Reisefuehrer wird zwar vor giftigen Schlangen, Quallen und Spinnen gewarnt. Das gefaehrlichste Tier unserer Meinung nach ist allerdings "Maggie Magpie", eine Elster, die uns auf dem Weg zum Tennisplatz mehrfach im Sturzflug von hinten attackiert hat und Kai dabei sogar einen Kratzer auf dem Kopf zugefuegt hat. Kais Beschwichtungsversuche mit Cornflakes waren erfolglos. Getroestet hat uns, dass wir nicht die einzigen Opfer waren und es jedes Mal amuesant war, wenn ein nichtsahnender Gast das Brutgebiet von Maggie betreten hat.

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